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aGis � a landscape of memory and temporalities

PoH-Code: poh.27467

Gabrovica, Druckerei Žena

Gabrovica, tiskarna Žena

partizanstvo.si / Arhiv Geopedia · CC-BY 4.0 (privzeta licenca) · Preneseno iz Geopedije.

Erinnerungsplattform bei der Druckerei und an der Druckerei ŽENA. Teil eines bewahrt gebliebenen Gebäudes, in dem die Partizanentechnik ŽENA operiert hat. Der Objekt ist im Jahr 1977 komplett renoviert und präsentiert worden.

EŠD 1322

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Der Wochenpost-Slovenski Jadran von 1955 berichtet:

»In der Zeit des größten Feuerstöbes der faschistischen Truppen …«, so liest die Platte. Sie war von allen Seiten geprägt: Kurier und partizanen Patrouillen kamen aus Brkinj, Idria, Triest und überall herbeigeeilt. Auf beiden Seiten waren sie mit allem möglichen Gutes bepackt: Waffen, Lebensmittel, Kleidung, Sanitätsmatérielien und partizanische Literatur. Ja, diese Platte war das Durchgangsgebiet zwischen Triest und der hinteren Linie. Die sehnsüchtigen Freiheitsliebenden haben alles getan, um Partisaneneinheiten, die tapfer ihren Gegner bekämpften und einen großen Teil der Slowenischen Adria kontrollierten, mit allem notwendigen Material versorgt zu haben. Der Materialfluss kam aus allen Richtungen: Es wurden spezielle Kurier mit Material von Triest, Milj, Kopra und den angrenzenden Vasen beschafft. Hier war auch die Partizanentechnik untergebracht. Sie hat einen großen Teil der Küste mit ihren Druckern bedient. Ihr Werk begann am 9. Mai 1943. Es wurde unter dem Namen „Unser Haus“ bezeichnet und hatte seinen Sitz in Bertok im Dekanat, etwa 500 Meter von der Hütte unseres Vorfahren Ivana Caha-Iskre entfernt. […] Die Technik hat hier bis zum 20. Oktober 1943 gearbeitet, als sie vor der zu großen Nähe großer Städte und den wachsenden Risiken einer Durchsuchung auf ein sicheres neues Versteck abgezogen werden musste. Nachts am Morgen dieses Tages haben tapfer eingekleidete Kurier den gesamten Materialbestand mit seinen Maschinen heimlich in die Wiese Gabrovico getragen, wo sie in der Hütte Valerijas Baruta einen vorbereiteten Untergrundbunker warteten. Sie haben einen Weinkellerraum benutzt und durch eine Zwischenwand so umgerüstet, dass ein Drittel des Raums für den gesamten Maschinenbestand und die Techniker Platz boten. In einem Winkel an der Wand war eine quadratische Öffnung mit schwerer betonierter Decke verborgen. Am Rand dieses Vorraums standen starke Liegen, auf denen große Ohrräder und Pressen ruhten. Alles wurde so organisiert, dass man in einer Notlage die Soden schnell durch die Kellerloch-Verteidigung verstecken konnte, um sie vor den Augen des Feindes zu verbergen. In diesem Raum, der Sonnenlicht nicht erreichte, hat die Technik unermüdlich gearbeitet bis zum 28. Mai 1944. Sie hat ihren Namen geändert und sich in „Schneeweiß“ und später in „ŽENA“ umbenannt. Aus dem engen, dunklen und feuchten Raum kamen neue und frische Drucke von Radio-News, dem Küstenblatt, der Liste Unit, verschiedenen Broschüren und anderen Formularen, die von wachsendem Menschenmaterial benötigt wurden.

Am 28. Mai 1944 verdüsterten sich über ihnen dunkle Wolken. Mächtige deutsche Trupps kamen aus Kopra und Kozina im frühen Morgenlicht mit dreifacher Umhüllung die Wiese umzingelten und gründlich durchsuchten, in der Hoffnung auf Verstecke. Hier zeigte sich hohes patriotisches Bewusstsein: Trotz des größten Drucks der Deutschen wollten sie keine Verstecke verraten. Am letzten Moment habe sich das zehnjährige Hauskind Nevenka Barut entschieden, den Soden durch die Öffnung zu übertragen und so den Eingang zur Technik zu verschließen, wo alle Techniker zurückgeblieben waren. Die Deutschen haben Nevenka vor der Tür des Kellers verfolgt. Sie haben sie ermutigt, das Versteck zu verraten. Doch die junge Frau hat ihre Standhaftigkeit bewiesen. Die Deutschen begannen blindlings zu schiessen und vertrieben die Bewohner in Lastwagen zur Internierung. Vom Haus und den örtlichen Farmhöfen aus brannten sie mit zähnefletschender Wut. Unterbrochene Deutsche begannen zu schießen auf die Wiese, töteten eine im Bett liegende kranke Frau Marija Ivančič und verbrannten den lebenden Križmančič in Flammen. Aber sie hat sich gewehrt.

Als die Deutschen nach der Morde aus der Wiese abzogen, öffneten die Wiesenbewohner den Bunker und zogen mit dem Untergrund den noch lebenden Techniker zurück. Obwohl das Haus brannte, hat die Technik bis zum September des gleichen Jahres ununterbrochen gearbeitet, bis die Deutschen ihre Position im verbrennenden Haus eingenommen haben. In der Zwischenzeit haben sich Partisanen und Aktivisten mit allen Maschinen in eine natürliche Höhle unterhalb der Wiese zurückgezogen. Unter den Ruinen und Asche haben sie das verbliebene polnische Werkzeug ausgraben können, und am 12. Juni 1944 haben sie die Landwirtschaftliche Vereinigung gegründet.

Emil Smole, Unsere kulturellen Erinnerungsstätten Gabrovica, Slovenski Jadran, Jahr IV, Heft 48, Koper, Freitag, 25. November 1955, S. (6–7).

Elektronischer Quelltext:
Slovenski
Jadran, Nr. 48, 1955, S. (6–7) Zugriff: 22. 2. 2024.

Quellen

  • Partizanstvo.si — Partizanski spomeniki (#1252) (7815910b-c137-4639-b92e-c04e131cc58a) — Partizanstvo.si — Partizanski spomeniki (#1252)

Lage & Karte

Kartenposition verfügbar (Punkt) · räumliche Genauigkeit: 4 — Genau

Textuelle Lagebeschreibung

V vasi Gabrovica pri in na partizanski tiskarni ŽENA sta postavljeni spominski plošči. Hiša je stala v sredi stare vasi Gabrovica, danes nad vasjo Gabrovica.

Kartenübersicht
Karte: © OpenStreetMap-Mitwirkende, OpenTopoMap (CC-BY-SA), SRTM

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