PoH-Code: poh.13600
Bela pri Podkraju
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partizanstvo.si / Arhiv Geopedia · CC-BY 4.0 (privzeta licenca) · Preneseno iz Geopedije.
Auf dem marmornen, oben abgekanteten Block ist eine Inschriftplatte befestigt, neben dem Block steht eine Maschinengewehrschütze. Der Denkmal ist dem 8. Kämpfer der Vipavschen Schar, die im Gefecht an diesem Ort am 15. 2. 1943 gefallen sind, gewidmet. Der Autor ist Anton Tratnik, der Entdeckung erfolgte am 22. 7. 1977.
EŠD 24087
JSNP 105 (hier auch Literatur zum Denkmal)
» 202.5
Am Abend vor dem schrecklichen Morgen feierten die Jungen in der Gaststätte in Vrhpolje … Sie gingen in die Partisanen, in die slowenische Armee, und es stellte sich heraus, dass sie auf dieser Reise Freude begleitete … Freude, gemischt mit Angst und Mut; die einen humpelt und gleichzeitig dir die Kraft gibt, um ungewöhnliche Taten zu vollbringen.
Sie schliefen über Bled, in der Höhle an den Brežcah, bergauf Richtung Višnje. Schon bevor sie am Morgen aufwachten, wurden sie umzingelt …
Achttausend, sagen sie, waren Italiener, aus allen Kasernen auf der Vipavschen Seite. In drei langen Kolonnen bewegten sie sich vorsichtig von der Sanaborschen Seite Richtung den versteckten Partisanen – entlang der Straße an der Wasserquelle Bled, entlang den Höhen auf der rechten Seite der Soteske und entlang dem gegenüberliegenden Hang zwischen der Soteske und den Višnjen. Richtung Lagerplatz stiegen sie vom Berg abwärts und kletterten unten wieder hinauf. Die Unteren spürten die Oben, tauschten sich mit den Partisanen und schossen mit Bomben auf ihre eigenen. Diese feuerten zurück. Beide Seiten feuerten auf die Partisanen, die in der Mitte waren. Die Schießerei endete noch von den Höhen auf der anderen Seite der Soteske.
Sechsundsiebzig Italiener sind gefallen und alle Partisanen. Ausgenommen von Janez Petrovčič – Metnga aus Bled. Einmal zuvor war er aus der Dörfer gegangen, um sich den Partisanen anzuschließen. In der Ruštavi Gmajni erkannte er, dass Italiener überall um ihn herum waren. Wo? „Auf den Baum“, dachte er, und blickte auf drei Kiefernbäume. „Zwischen den Ästen werden sie mich nicht bemerken …“ Doch der Italieneroffizier, der unter jenes Baum geht, wird nicht auf die Seite gehen! Janez berechnet ihn, doch der Patron in der alten österreichischen Gewehrschuss muß nicht zünden. Der Italiener dreht sich um zum Geräusch, springt zurück und feuert bereits mit Pistole zurück. Langsam, von Ast zu Ast, fällt Janez vom Baum …
Sie wurden noch lebend in Bled gezogen. Für die Beine wurden sie an einen Lastwagen gebunden und wurden bis nach Podkraj gezogen. Er war immer noch lebend …
Die gefallenen Partisanen wurden nach Miren zur Beerdigung gebracht. Sie ruhen noch heute dort, auf der italienischen Seite des Friedhofs … (Tone Kobal – Jurčku)
202.4
Eine trockene Winterzeit war es und über das Haus grabten wir Blätter. Selbst am Nachmittag war es kalt, doch wir wussten nicht, was es war. Nur seltsam fühlte es sich an – die ganze Zeit fuhren militärische Lastwagen hinauf und hinab, hinauf und hinab. Aus ihnen rann Blut auf die Straße … (Matija Ukmar – aus Plavža)
Franc Černigoj, Zeichen auf der Gori, Ajdovščina: [selbstzitiert.] Franc Černigoj, 1999, S. 566−568.
Quellen
- Partizanstvo.si — Partizanski spomeniki (#4125) (a2bb6eb7-46e1-4954-82de-6bd33f3a658d) — Partizanstvo.si — Partizanski spomeniki (#4125)
Links
Lage & Karte
Kartenposition verfügbar (Punkt) · räumliche Genauigkeit: 4 — Genau
Textuelle Lagebeschreibung
Pri mostu,100 m zahodno in navzdol od hiše Bela 5.
