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PoH-Code: poh.36667

Gedenkstätte Gestapo-Anhaltelager Karajangasse

1998-12-31 – 1999-12-30

Foto: porem

Foto: porem

porem · CC-BY-NC-4.0 · gams.uni-graz.at

Im Jahr 1999 wurde die Gedenkstätte Karajangasse im Brigittenauer Gymnasium neu eröffnet. Es sind dort zwei permanente Ausstellungen zu sehen: die Ausstellung "Als Schulen zu Gefängnissen wurden", gestaltet von Schülern und Schülerinnen des Gymnasiums sowie "Die verlorene Insel", die vom Aktionsradius Augarten zur Geschichte der lokalen jüdischen Gemeinde gestaltet wurde.
Die Gedenkstätte erinnert an die vielen Jüdinnen und Juden sowie politischen Gegnerinnen des Nationalsozialismus, die 1938 im Anhaltelager der Gestapo, das sich in der Schule befand, zusammengepfercht und dann in das KZ Dachau deportiert wurden. Sie dokumentiert außerdem Ergebnisse eines Schulprojektes zum Schicksal der 1938 vertriebenen SchülerInnen des Gymnasiums. 24 von ihnen wurden vom NS-Regime ermordet. Im Rahmen eines "Sparkling Science" Projekts wurde die Gedenkstätte in Hinblick auf eine multiethnisch zusammengesetzte Schülerinnenschaft ergänzt.

Canonical-Text

Quellen

  • DERLA — Gedenkstätte Gestapo-Anhaltelager Karajangasse (18f2139c-dfb7-408f-8e1b-f421044f60ad) — DERLA — Gedenkstätte Gestapo-Anhaltelager Karajangasse

Bewertungen

  • Zugang (ab 2026-07-18): Frei zugänglich
  • Räumliche Genauigkeit: 4 — Genau

Lage & Karte

Kartenposition verfügbar (Punkt) · räumliche Genauigkeit: 4 — Genau

Textuelle Lagebeschreibung

Karajangasse 14, 1200 Wien

Kartenübersicht
Karte: © OpenStreetMap-Mitwirkende, OpenTopoMap (CC-BY-SA), SRTM

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