avArc

aGis - a landscape of memory and temporalities

PoH-Code: poh.34333

Gedenktafel an ehemaliger Synagoge in Oberwart

1988-12-31 – 1989-12-30

Gedenktafel an ehemaliger Synagoge in Oberwart (©Nora Brettl)

Gedenktafel an ehemaliger Synagoge in Oberwart (©Nora Brettl)

Gedenktafel an ehemaliger Synagoge in Oberwart (©Nora Brettl) · CC-BY-NC-4.0 · gams.uni-graz.at

Seit 1868 gab es in Oberwart eine Filialgemeinde der Israelitischen Kultusgemeinde Schlaining. Als Oberwart als Wirtschaftsstandort immer attraktiver wurde, wanderten zusehends Jüdinnen und Juden aus Stadtschlaining zu. 1930 wurde die Filialgemeinde Oberwart als eigenständige Israelitische Kultusgemeinde anerkannt. Bereits acht Jahre später wurde diese durch die Nationalsozialisten wieder aufgelöst. 141 Jüdinnen und Juden wurden aus Oberwart vertrieben und versuchten sich ins Ausland zu retten. Die 1904 erbaute Synagoge wurde durch die Nationalsozialisten enteignet und zu einem Feuerwehrhaus umfunktioniert. In den 1990er Jahren wurde das Gebäude zur Zentralmusikschule umgebaut und ein Teil der Fassade der ehemaligen Synagoge nachgebildet, an der seit 1989 eine Gedenktafel an die ehemalige Synagoge erinnert.

Canonical-Text

Quellen

  • DERLA — Gedenktafel an ehemaliger Synagoge in Oberwart (2d365085-b0d9-48e1-ae9a-3f1bfd702b80) — DERLA — Gedenktafel an ehemaliger Synagoge in Oberwart

Bewertungen

  • Zugang (ab 2026-07-18): Frei zugänglich
  • Räumliche Genauigkeit: 4 — Genau

Lage & Karte

Kartenposition verfügbar (Punkt) · räumliche Genauigkeit: 4 — Genau

Textuelle Lagebeschreibung

Ambrosigasse 13, 7400 Oberwart

Kartenübersicht
Karte: © OpenStreetMap-Mitwirkende, OpenTopoMap (CC-BY-SA), SRTM

Mitmachen