PoH-Code: poh.34088
Gedenkstein für verstorbene Kriegsgefangene im Maltatal
—

DERLA / GAMS, Universität Graz · CC-BY-NC-4.0 · gams.uni-graz.at
Ab Mitte des Jahres 1940 kamen im Maltatal Transporte mit englischen und französischen Kriegsgefangenen an, ab Herbst 1941 sowjetische Kriegsgefangene. Diese wurden im Arbeitslager „Brandstatt“, in einem Ortsteil der Gemeinde Malta, untergebracht. Sie mussten im zweieinhalb Kilometer entfernten Steinbruch Koschach Zwangsarbeit beim Granitgneis-Abbau für den geplanten Reichsautobahnbau leisten. 21 sowjetische Kriegsgefangene kamen dabei ums Leben und wurden bei der Kapelle Brandstatt nahe des Lagers beerdigt. Anfang der 1950er Jahre ließ die Alliierte Kommission neben der Kapelle einen Gedenkstein mit rotem Sowjetstern in Erinnerung an die 21 vor Ort verstorbenen russischen Kriegsgefangenen anbringen, ihre Namen sind nicht bekannt.
Canonical-Text
Quellen
- DERLA — Gedenkstein für verstorbene Kriegsgefangene im Maltatal (389b5873-03a6-4a85-a334-5a2d077d743a) — DERLA — Gedenkstein für verstorbene Kriegsgefangene im Maltatal
Bewertungen
- Zugang (ab 2026-07-18): Frei zugänglich
- Räumliche Genauigkeit: 4 — Genau
Lage & Karte
Kartenposition verfügbar (Punkt) · räumliche Genauigkeit: 4 — Genau
Textuelle Lagebeschreibung
Kapelle Brandstatt, 9854 Malta
