avArc

aGis - a landscape of memory and temporalities

PoH-Code: poh.34084

Gedenktafel für jüdische BürgerInnen der Gemeinde St. Andrä im Lavanttal

2021-12-31 – 2022-12-30

Gedenktafel für jüdische BürgerInnen der Gemeinde St. Andrä im Lavanttal

DERLA / GAMS, Universität Graz · CC-BY-NC-4.0 · gams.uni-graz.at

Im Generationenpark St. Andrä im Lavanttal wurde im September 2022 eine Gedenktafel für die jüdischen BürgerInnen der Gemeinde enthüllt. Die Metallstele erinnert an das Ehepaar Lothar und Hildegard Auerbach, das 1936 mit ihren drei Kindern aus Schlesien nach Kärnten kam. Sie bewirtschafteten einen abgelegenen Bauernhof in Schaßbach bei St. Andrä und beschäftigten dort den Praktikanten Gerhard Gadiel. Mit dem “Anschluss” 1938 wurde der Hof arisiert, Lothar Auerbach und Gerhard Gadiel kamen im Zuge des Novemberpogroms in Gestapohaft nach Klagenfurt und wurden von dort ins KZ Dachau deportiert. Nach der Enthaftung in Dachau konnte Lothar Auerbach mit seiner Frau und den drei Kindern nach England gelangen, die Familie überlebte den Holocaust. Gerhard Gadiel hingegen wurde später erneut verhaftet, nach Osten deportiert und ermordet.

Canonical-Text

Quellen

  • DERLA — Gedenktafel für jüdische BürgerInnen der Gemeinde St. Andrä im Lavanttal (2c8abd69-6220-4230-ae8b-2b3e0c51456a) — DERLA — Gedenktafel für jüdische BürgerInnen der Gemeinde St. Andrä im Lavanttal

Bewertungen

  • Zugang (ab 2026-07-18): Frei zugänglich
  • Räumliche Genauigkeit: 4 — Genau

Lage & Karte

Kartenposition verfügbar (Punkt) · räumliche Genauigkeit: 4 — Genau

Textuelle Lagebeschreibung

Verbotene Gärten von St. Andrä, 9433 St. Andrä

Kartenübersicht
Karte: © OpenStreetMap-Mitwirkende, OpenTopoMap (CC-BY-SA), SRTM

Mitmachen