PoH-Code: poh.33780
Denkmal für die Deportation der Kärntner SlowenInnen in Radsberg/Radiše
1995-12-31 – 1996-12-30

DERLA / GAMS, Universität Graz · CC-BY-NC-4.0 · gams.uni-graz.at
Im Zuge des Planes zur „völkischen Neuordnung“ Europas wollten die Nationalsozialisten deutschsprachige Volksgruppen, die außerhalb des Reichsgebietes lebten, „heim ins Reich“ holen. Um Platz für die neuen BewohnerInnen zu schaffen, wurden nicht-deutschsprachige Volksgruppen Opfer von zwangsweisen Aussiedelungen. Slowenischsprachige Familien in Südkärnten wurden ab April 1942 in mehreren Aktionen von zuhause abgeholt und nach einer Zwischenstation im Sammellager Ebenthal/Žrelec in Klagenfurt in verschiedene Zwangsarbeitslager deportiert.
Der 1946 gegründete Verband slowenischer Ausgesiedelter wollte ursprünglich in Klagenfurt ein Denkmal in Erinnerung an die Deportation der kärntner-slowenischen BürgerInnen während des Nationalsozialismus errichten. Angedacht war die Ebenthaler Straße, wo sich das Sammellager befand. Da die Stadt Klagenfurt die Pläne nicht unterstützte, wurde das Denkmal 1996 vor dem Kulturheim im nahe gelegenen Radsberg/Radiše errichtet.
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Quellen
- DERLA — Denkmal für die Deportation der Kärntner SlowenInnen in Radsberg/Radiše (a8b6d07d-c5d2-4169-b86c-e04154a8d7df) — DERLA — Denkmal für die Deportation der Kärntner SlowenInnen in Radsberg/Radiše
Bewertungen
- Zugang (ab 2026-07-18): Frei zugänglich
- Räumliche Genauigkeit: 4 — Genau
Lage & Karte
Kartenposition verfügbar (Punkt) · räumliche Genauigkeit: 4 — Genau
Textuelle Lagebeschreibung
Kulturni Dom, Radsberg/Radiše 4, 9065 Ebenthal/Žrelec
