PoH-Code: poh.33602
Gedenktafel an der Außenmauer des jüdischen Friedhofs Klagenfurt/Celovec
2011-12-31 – 2012-12-30

DERLA / GAMS, Universität Graz · CC-BY-NC-4.0 · gams.uni-graz.at
1895 kaufte der jüdische Krankenunterstützungs- und Bestattungsverein „Chewra Kadischa“ mithilfe von Spenden von Kärntner Juden ein Grundstück außerhalb der Friedhofsmauer des christlichen Friedhofs in St. Ruprecht. Umgeben von einer Mauer wurde dort ein jüdischer Friedhof errichtet. Zuvor waren Jüdinnen und Juden auf christlichen Friedhöfen oder außerhalb der Friedhofsmauern von christlichen Friedhöfen bestattet worden.
Im Zweiten Weltkrieg wurde der zirka 1.500 Quadratmeter große Friedhof von Bomben beschädigt und 1964 von der Stadt Klagenfurt saniert. Diese ist für die Instandhaltung und Pflege zuständig, Bestattungen übernimmt die jüdische Kultusgemeinde Graz. 2012 wurde der Friedhof abermals saniert, erhielt ein neues Eingangstor und die Gedenktafel an der Außenmauer. Mit zirka 100 Gräbern ist der jüdische Friedhof Kärntens vergleichsweise klein. Aufgrund mehrmaliger Schändungen ist das Tor abgesperrt, der Schlüssel kann bei der städtischen Friedhofsverwaltung am Waagplatz ausgeborgt werden.
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Quellen
- DERLA — Gedenktafel an der Außenmauer des jüdischen Friedhofs Klagenfurt/Celovec (91e6cbfc-56ab-4d19-a4fc-e594b0c7d353) — DERLA — Gedenktafel an der Außenmauer des jüdischen Friedhofs Klagenfurt/Celovec
Bewertungen
- Zugang (ab 2026-07-18): Frei zugänglich
- Räumliche Genauigkeit: 4 — Genau
Lage & Karte
Kartenposition verfügbar (Punkt) · räumliche Genauigkeit: 4 — Genau
Textuelle Lagebeschreibung
Heizhausgasse, 9020 Klagenfurt/Celovec
