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aGis � a landscape of memory and temporalities

PoH-Code: poh.238

Gedenktafel Hauptquartier der Gestapo

2014-12-31 – 2015-12-30

Zwischen 1938 und 1945 diente die Klagenfurter Burg als Hauptquartier der Geheimen Staatspolizei (Gestapo) für den Gau Kärnten. Sie war Verhör-, Folter- und Haftort für tausende Menschen, die aufgrund ihrer Weltanschauung, ihrer ethnischen Zugehörigkeit oder Widerstandstätigkeit in Gestapohaft gelangten und war für viele Opfer Durchgangsstation in Konzentrationslager oder an die Gerichtshöfe der NS-Justiz.
Im Mai 2015 wurde nach langjährigen Forderungen nach einem Erinnerungszeichen eine Gedenktafel an der Innenmauer neben dem westseitigen Zugang zum Burghof angebracht. Die schwarze, runde Tafel ging als Siegerprojekt aus einem vom Land Kärnten ausgeschriebenen KünstlerInnenwettbewerb hervor und wurde von Melitta Moschik gestaltet. Die zweisprachig Deutsch und Slowenisch beschriftete Scheibe mit einem Durchmesser von 150 Zentimeter symbolisiert sowohl eine Zielscheibe als auch ein Verbotsschild.

Quellen

  • DERLA — Gedenktafel Hauptquartier der Gestapo (0c968e6e-8c3c-4250-ac0b-d6d814fc1405) — DERLA — Gedenktafel Hauptquartier der Gestapo

Bewertungen

  • Zugang (ab 2026-07-18): Frei zugänglich
  • Räumliche Genauigkeit: 4 — Genau

Lage & Karte

Kartenposition verfügbar (Punkt) · räumliche Genauigkeit: 4 — Genau

Textuelle Lagebeschreibung

Burggasse 8, 9020, Klagenfurt/Celovec

Kartenübersicht
Karte: © OpenStreetMap-Mitwirkende, OpenTopoMap (CC-BY-SA), SRTM

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